Tageslosung

Dienstag, 24.04.2018
HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Psalm 36,6
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Gottesdienste

Freitag 27.04.2018
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)

Samstag 28.04.2018
10:00 Klinik Lippoldsberg
11:00 AHZ Lippoldsberg

Sonntag 29.04.2018
19:00 Arenborn
  - - -  Gewissenruh
10:45 Gieselwerder
  - - -  Gottstreu
18:00 Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
09:30 Oedelsheim
10:00 Vernawahlshausen

Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Frühjahr 2018 | Archiv


Der gute Gedanke
im April

Alles Gute
kommt von oben


Celtic Spirit
Sonntag 29.04.2018 18.00 Uhr Klosterkirche

Irische Chormusik mit Anuna
In Lippoldsberg hat der Chor schon zweimal für komplett ausverkaufte Konzerte gesorgt.(Kooperation: Literatur- und Kunstkreis Uslar, Sponsoring: Klinik Lippoldsberg)

Eintritt: 29,90 Euro (VVK: Klosterladen oder Mail)

Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

( Offenbarung 21,6 )

Der gute Gedanke

Alles Gute kommt von oben

Bei Asterix und Obelix kommt sie öfters vor – die Angst, der Himmel könne den Menschen auf den Kopf fallen. Irrational? Naja, das ein oder andere könnte schon vom Himmel fallen. Immerhin ist gerade mal wieder eine Raumsonde nur teilweise verglüht und Reste stürzen auf die Erde. Und hin und wieder kommt ein anderer Himmelskörper der Erde nahe.

Ja, es gibt noch andere Gefahren als nur die menschengemachten. Eines ist aber naturgegebenen und künstlich erzeugten Bedrohungen gleich:

Wir lernen drastisch, wie winzig, zerbrechlich und empfindsam unser Planet inmitten des für unsere Begriffe unendlichen Universums schwebt. Und es wird uns wieder einmal mehr das Wunder bewusst, dass unsere Erde ein Ausnahmeplanet ist, der uns wundersamer Weise alles bietet, was wir zum Leben brauchen.


Manche reden von glücklichen Zufällen, die die Lebensgrundlage für uns bilden. Mathematiker haben ausgerechnet, dass es aber sage und schreibe „Zufälle“ in Höhe der Zahl 1 mit mindestens einer Million Nullen dahinter braucht, um all die komplizierten Ökosysteme und vielschichtigen Zusammenhänge des Lebens so perfekt zu arrangieren, dass wir und die ganze Schöpfung damit leben können.

Soll bei dieser Zahl, für die wir nicht mal mehr einen Namen haben, an Zufälle glauben wer mag. Ich finde darin genug Grund, an einen faszinierenden und lebensspendenden Schöpferwillen zu glauben.

"Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht." (1. Mose 8, 22).

Dieses Versprechen hat Gott gegeben in einer Zeit, in der das Leben auf der Erde der Überlieferung nach akut durch eine Sintflut bedroht war. Die Überheblichkeit und Achtlosigkeit der Menschen soll schuld gewesen sein, damals schon.

In der Erzählung hat Gott aber eine außerordentlich weise Erkenntnis: Die Menschen können einfach nicht anders! Sie sind so geartet, dass sie immer wieder die Grenzen der Vernunft sprengen müssen und dabei Dinge tun, die dem Leben zuwider handeln.

Dass sie sich und ihre Mitwelt damit in Gefahr bringen, soll aber nach Gottes Willen keinen Fluch mehr über die ganze Erde und das Leben als solches bringen. Das ist gütig von ihm, aber ich denke, es ist an der Zeit, vernünftig zu werden.


Und wir könnten sehr wohl anders! Wir könnten achtsam mit den endlichen Ressourcen umgehen, wir könnten für gerechte Verteilung der begrenzten Güter eintreten, wir könnten ganz einfach bei uns daheim anfangen und es besser machen als die Menschen vor vielen tausend Jahren.

Aus Gottes Versprechen und seiner Liebe zu allem Lebendigen erwächst uns die Kraft dazu. Alles Gute kommt von oben, packen wir‘s an!

Lektorin Nicola Uphoff-Watschong


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