Tageslosung

Sonntag, 18.11.2018
Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
Psalm 50,23
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Gottesdienste

Sonntag 18.11.2018
10:45 Arenborn
15:00 Gewissenruh
10:45 Gieselwerder
13:30 Gottstreu
09:30 Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
09:30 Oedelsheim
10:00 Vernawahlshausen

Montag 19.11.2018
19:00 Vernawahlshausen

Mittwoch 21.11.2018
Buß- und Bettag
18:00 Gieselwerder
19:00 Oedelsheim
19:00 Vernawahlshausen

Freitag 23.11.2018
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)
19:00 Vernawahlshausen

Samstag 24.11.2018
10:00 Klinik Lippoldsberg
11:00 AHZ Lippoldsberg

Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Herbst 2018 | Archiv


Kantor Martin Seimer


Kantorenstelle an der Oberweser ab
1.10.2018 wieder besetzt


Kantor Martin Seimer stellt sich vor...

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Der gute Gedanke
im Herbst

Ernte-Dank
Gott sei Dank?


Musik für die Ewigkeit
Sonntag 25.11.2018 18.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg

Messe in h-moll von Johann Sebastian Bach
mit dem Bielefelder Vokalensemble, dem Jugendvokalensemble VokalTotal sowie der Camerata St. Mariae und einem Solistenensemble unter Leitung von Kirchenmusikdirektorin Ruth M. Seiler

Eintritt: 1. Kat. 19 Euro / 2. Kat. 15 Euro

Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

( Offenbarung 21,6 )

Der gute Gedanke

Ernte-Dank - Gott sei Dank

Seit vielen Jahren in unserem Kirchspiel: Kinder und Konfirmanden sammeln Erntegaben. Klingeln an den Häusern:

„Guten Tag, wir kommen von der Kirchengemeinde. Wir sammeln fürs Erntedankfest.“

„Was nehmt ihr denn?“

„Kartoffeln, Gurken, Tomaten, Äpfel, was Sie so aus dem Garten haben. Sie können aber auch Konserven geben.“

„Nehmt ihr auch Geld?“

„Ja, Sie können auch Geld spenden. Das schicken wir zur Diakonie.“

So laufen viele Gespräche. Sie zeigen eine Veränderung. Es gibt weniger „Erntegaben“, aber umso mehr Geld. Es wird schwieriger, den Altar in der Kirche üppig zu schmücken. Dafür überweisen wir immer mehr an die Diakonischen Werke. Ist das schlimm? Nein!

Aber Veränderungen werden sichtbar. Die gibt es nicht erst heute. Sie geschehen in einem jahrelangen Prozess. Die Gärten sind leerer – erst recht nach einem so trockenen Sommer!

Wie viele Vollerwerbs-Bauern haben wir in unseren Dörfern? Ernte geschieht im Kühlregal bei Rewe, Aldi oder sonst wo. Für die, die sich’s leisten können, im Bio-Regal oder in Direktvermarktung. Tut dem Gewissen gut.

Das alte „Erntedankfest“ ist aus der Zeit gefallen. Vielleicht ist es deshalb wichtiger denn je! Wir feiern es! Erntedank ist ein Schöpfungsfest! Manche von Ihnen mögen das für naiv halten.

Egal, wie Sie zum Glauben stehen: Wir leben von Voraussetzungen, die wir nicht selbst geschaffen haben! Erntedank ist ein kritisches Fest!

Woher kommt mein Essen?
Wie ist es hergestellt?
Wer oder was musste dafür geopfert werden?

Erntedank ist ein kritisches Fest! Wie werden alle satt.

Was kostet das?
Wie viele werden nicht satt?
Wie soll es weitergehen?
Was geben wir unseren Kindern mit auf den Weg?

Erntedank feiern wir. Mit Recht! Es ist gut, zu genießen und sich zu freuen! Aber: „Vergesst die Armen nicht“. So heißt es am Ende des traditionellen reformierten Gottesdienstes.

Pfarrer Thomas Schrader


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