Es lebe der König Sonntag 15.03.2026 15.30 Uhr Winterkirche Lippoldsberg Eine Mittelaltergeschichte mit Mitmachliedern für Groß und Klein über das spannende Leben auf der Königsburg Prinz Johannes soll die Königsherrschaft im Land übernehmen. Aber viel lieber reitet er aus und singt dem Volk Lieder zur Laute vor. Seine Tante Isolde, deren Gemahl Heinrich und Ritter Adalbert von Adlerauge wollen ebenfalls den Königsthron besteigen. Auf verschiedenste Weise planen sie, den Prinzen aus dem Weg zu räumen. Nur die kluge und schöne Magd Rosa weiß das jedes Mal zu verhindern. Noch ist Prinz Johannes "blauäugig", doch bald schon gehen ihm die Augen auf - auch für Rosa, die doch nur eine "einfache Küchenmagd" ist. Puppenspiel und Musik: Bernd Linde (Theater Die Roten Finger) Eintritt: 12 € / erm. 8 € Kinder frei! (inkl. Kaffee/Tee/Gebäck), (Begrenzte Plätze: Vorbestellung dringend empfohlen info@klosterkirche.de oder 0175 9070063)
Lesung mit Musik: Michael Roth: Zonen der Angst Über Leben und Leidenschaft in der Politik Sonntag 15.03.2026 18:00 Uhr Kirche der Bücher Gewissenruh Michael Roth war über die Hälfte seines Lebens Berufspolitiker, zuletzt bis 2025 als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag. Dann stieg er sehr bewusst daraus aus, bleibt aber ein leidenschaftlicher Verfechter der Demokratie. Der Autor liest aus seinem autobiographischen Buch und gibt Einblicke in den zuweilen unbarmherzigen Polit-Betrieb. Im Anschluss an "Lesung und Musik" ist Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Eintritt frei, wir freuen uns über Spenden
Der gute Gedanke
Wochenspruch
Lätare Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. | Joh 12, 24 Andacht lesen
Okuli Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. | Lk 9,62 Andacht lesen
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:
Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.
Wir halten inne, zünden eine Kerze an
und richten unsere Gedanken und Gebete auf den Frieden aus:
Frieden für die Welt.
Frieden für meine Mitmenschen.
Frieden für die Menschen in der Ukraine, in Israel und dem Gaza-Streifen.
Frieden für die Menschen in Angst vor Bomben und Kanonen.
Frieden für die, die um ihre getöteten Lieben trauern.
Frieden für alle Soldaten.
Frieden für alle, die nicht müde werden, zu verhandeln.
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. Jeremia 29,11
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. | Joh 12, 24
Ohne Sterben kein Leben - das ist die Binsenweisheit, die in diesem Wochenspruch steckt. Ein Weizenkorn wird ausgesät, auf nahrhaften Boden, und wenn Sonne und Regen mitspielen, bringt es Frucht - etwa 40 neue Körner an einer Ähre. Das Körnchen, das in die Erde kam, ist futsch.
Stellen wir uns jetzt einmal vor, wir selber seien Weizenkörner. Die Frucht, die wir bringen können, ist, dass wir das uns geschenkte Leben wirklich annehmen und voller Dankbarkeit und Freude leben. Dass wir nicht ängstlich in unserer Hülle bleiben, sondern uns hingeben. Damit wir nicht am Ende unserer Tage um das trauern müssen, was hätte sein können, wenn wir den Mut gehabt hätten, uns an das Leben zu verschenken. Im Gegensatz zu Weizenkörnern können wir das nämlich selbst entscheiden. Und zum Keimen ist es nie zu spät.
Bleiben Sie behütet!
Lektorin Christine Rölke
Krieg in der Ukraine, in Israel,
Unfrieden in vielen Ländern dieser Erde.
Wir sind entsetzt, fassungslos.
Gott, höre unseren Schrei:
Sei bei den Menschen, die angegriffen werden.
Bei denen, die mitten drin sind in
Zerstörung, Gewalt, Leid und Tod.
Bei denen die fliehen.
Bei denen, die sich und andere verteidigen.
Gott, mach dem Irrsinn ein Ende.
Bring die Verantwortlichen zur Vernunft.
Rüttle deine Kirchen auf, in Ost und West,
dass sie mutig, konsequent und laut für den Frieden eintreten.
Du weißt, wir haben Angst und sind unsicher.
Wie wird es weitergehen?
Was können wir machen?
Gib uns Kräfte und Ideen.
Richte du unsere Füße auf den Weg des Friedens.
(Liturg. Kammer,24.02.22 H.W.)
Gott, segne und behüte uns.
Gott, lasse dein Angesicht leuchten über uns
und sei uns gnädig.
Gott, erheben dein Angesicht auf uns
und schenke uns Frieden.