Lesung und Musik 09.08.2026 18:00 Uhr Kirche der Bücher Gewissenruh Florian Illies: Ortsgespräch Das frühe Buch des Bestsellerautors Florian Illies spiegelt Heimat. Es erzählt aus der Perspektive eines Gelegenheits-Heimkehrers, der seinem hessischen Herkunftsort längst entwachsen ist, aber auch nicht so ganz davon loskommt. Natürlich sind es die oft eigenwilligen Menschen, aber auch die unscheinbaren Alltäglichkeiten, die sich so tief eingebrannt haben, dass sie sich sofort wieder einstellen, sobald man das vertraute Ortsschild erblickt. Florian Illies ist ein "Beobachtungsvirtuose", dem esgelingt, "genau jene Bilder aus dem Alltag der Deutschen herauszupicken", die jedem eingängig sind. Die freundliche Weltoffenheit, mit der er sich der eigenenProvinz wieder annähert, macht das Buch so sympathisch. Und die dem Autor eigene Ironie bewahrt das "Ortsgespräch" vor romanisierender Heimatverklärung. Eintritt frei, Spende erbeten
Der gute Gedanke
Wochenspruch
8. S. n. Trinitatis Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Eph 5,8b.9 Andacht lesen
7. S. n. Trinitatis So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. | Eph 2,19 Andacht lesen
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:
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So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. | Eph 2,19
Es gibt Türen, die öffnen sich nur einen Spalt breit. Andere bleiben verschlossen. Und vor mancher weit geöffneten Tür stehen wir lange auf einer Schwelle und fragen uns, ob wir dahinter wirklich willkommen sind. Der Wochenspruch spricht von einem Haus. Von Gottes Haus. Von einem Zuhause.
Gott nennt uns nicht Gäste, die einmal über die Schwelle treten und irgendwann wieder gehen. Nein, er nennt uns Hausgenossen. Und Hausgenossen kennen den Klang eines Hauses. Sie wissen, wo das Licht am Morgen zuerst durch die Fenster fällt. Sie müssen nicht fragen, ob sie Platz nehmen dürfen.
Vielleicht stehen wir viel zu oft fragend vor den verschlossenen Türen unserer eigenen Gedanken. Denn die Verbundenheit, nach der wir uns sehnen, ist längst Wirklichkeit. Und wir sind eingeladen, uns ihr anzuvertrauen.