Tageslosung

Sonntag, 19.01.2020
Wenn sich der Ungerechte abkehrt von seiner Ungerechtigkeit, die er getan hat, und übt nun Recht und Gerechtigkeit, der wird sein Leben erhalten.
Hesekiel 18,27
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Gottesdienste

Sonntag 19.01.2020
  - - -   Arenborn
  - - -   Gewissenruh
10:45 Gieselwerder
  - - -   Gottstreu
10:45 Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
09:30 Oedelsheim
09:30 Vernawahlshausen

Freitag 24.01.2020
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)

Samstag 25.01.2020
10:00 Klinik Lippoldsberg
11:00 AHZ Lippoldsberg

Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Winter 2019/2020 | Archiv



13. Irish Folkfestival zum St. Brigid's Day
Samstag 25.01.2020 10.00/19.30 Uhr Winterkirche / Refektorium Lippoldsberg


Irischer Tanz Workshop mit Miriam Watschong (10.00 - 18.00 Uhr), Teilnahmegebühr: 35 €
Abendkonzert mit "Steve Crawford & Sabrina Palm" und "Larún"
Bekannte Gesichter in immer neuer Kombination zeichnen die Irish-Folk-Szene in Deutschland aus. Mit der diesjährigen Besetzung sind vier Stammgäste dabei, u.a. Flötist Stefan und Bodhranspieler Markus, neu sind Sängerin Catherine, Fiddlerin Franziska, Pipespieler Borja und Gitarrist Cornelius. Sie alle entfachen ein Feuerwerk irischer Musikbraukunst!
Eintritt: 16 € / erm. 13 €, VVK: Klosterpforte Lippoldsberg

Weitere Informationen

Jahreslosung 2020

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

( Markus 9,24 )

Der gute Gedanke

Freuen Sie Sich auf Weihnachten?

Die Tage werden kürzer, der November ist zu Ende gegangen und allmählich beginnt die Adventszeit. Das Kirchenjahr ist bewusst so gestaltet, dass die letzten Sonntage sich mit dem Thema Sterben, Vergänglichkeit und Trauer beschäftigen.

Das Schwere, Traurigkeit und Trauer, die Frage nach dem, was wirklich zählt, sollen Raum haben. Und erst dann sollen wir uns in aller Ruhe, Schritt für Schritt in der Adventszeit darauf einstimmen:

In dieser dunklen Jahreszeit kommt Gott in diese Welt, will wie ein Licht sein, das den Weg ein wenig heller macht, der tröstet in der Trauer und Mut schenken will. Dafür soll Zeit sein.

So ist der Weg des Kirchenjahres gemeint. Jetzt ist Advent!

Aber die Weihnachtszeit hat seit Ende August begonnen, alles ist bereits in Hülle und Fülle vorhanden, voller Lichterglanz überall, ein Termin jagt den nächsten. Seit Wochen sollen wir schon an Weihnachten und ans Schenken denken.

Die Frage ist: Was brauche ich, damit es für mich und meine Familie Weihnachten werden kann? Damit ich mich darauf einstimmen und auch freuen kann? Und: Kann ich die Botschaft eigentlich hören, wie großartig Gott mich und uns beschenkt?

Als mein Mann im letzten Jahr vor Weihnachten so schwer krank wurde, ist mir noch viel bewusster geworden, was Weihnachten bedeutet: Jesus wird in aller Ärmlichkeit geboren, am Rande der Welt, wurde nach wenigen Lebenstagen zum Flüchtling.

Wo Gott geboren wurde, da war es nicht warm und behaglich, da war nichts vorgeplant, geschmückt oder vorbereitet. Da war die Welt keineswegs in Ordnung und heil. Und die Botschaft von Jesu Geburt erreichte zuerst die Hirten: Rauhe Burschen, die ein schweres Leben hatten, herumgestoßen, arm und wenig angesehen waren. Und sie hören:

„Für Euch ist heute der Heiland geboren“. Gott kommt gerade zu Euch, er will eure Wunden heilen, Eure Ängste und Sorgen, die Zerbrechlichkeit des Lebens teilen. Gott will sich Euch zuwenden. Sein Name ist „Immanuel“, das bedeutet: Gott mit Dir.

Die Hirten verstanden als erste: Hier schaut uns Gott an, er verspricht, für uns, für mich, da zu sein, uns nicht mit dem Kummer, den Sorgen, die uns beschäftigen, allein zu lassen. Im Gegenteil: Er teilt alle Traurigkeit und Trostlosig-keit, er sieht uns an, schenkt Licht und Hoffnung, wo es scheinbar nichts zu hoffen und zu erwarten gibt.

Das ist die Botschaft von Weihnachten: Gott kommt zu Ihnen ganz persönlich, um zu heilen, wo das Leben Wunden geschlagen hat, um Freude und Zuwendung zu schenken und um spüren zu lassen: Du bist nicht allein.

Gott sagt: Ich bin bei Dir. Und wo es dunkel ist, wird mein Licht Dich begleiten. An Weihnachten öffnet Gott den Himmel, um das Leben mit allen Höhen und Tiefen mit uns zu teilen.

Gibt es ein schöneres Geschenk als dieses Versprechen: „Ich bin für Dich da, Du musst den Weg nicht allein gehen“. Wir durften als Familie spüren, wieviel Kraft und Mut dieses Versprechen Gottes schenkt. Und wir durften erleben, dass Gott und die Gebete vieler Menschen uns getragen haben. Vielen Dank dafür.

Ihnen allen eine gesegnete Adventszeit und ein Weihnachtsfest, auf das Sie Sich freuen können und ein Fest, das Ihnen Freude macht, weil Gott seinen Himmel öffnet.

Elke Herich-Schrader


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