Tageslosung

Montag, 21.10.2019
Wehe den Hirten, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?
Hesekiel 34,2
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Gottesdienste

Freitag 25.10.2019
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)

Samstag 26.10.2019
10:00 Klinik Lippoldsberg
11:00 AHZ Lippoldsberg

Sonntag 27.10.2019
17:00 Arenborn
  - - -   Gewissenruh
10:45 Gieselwerder
  - - -   Gottstreu
18:00 Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
09:30 Oedelsheim
09:30 Vernawahlshausen

Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Herbst 2019 | Archiv


Der gute Gedanke
im Herbst

Ernte-Dank - Gott sei Dank



Logo 1000 Jahre Reinhardswald
Seine Bäume gehören zu uns wie die Glocken in unsere Kirchen

Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!

( Psalm 34,15 )

Der gute Gedanke

Ernte-Dank - Gott sei Dank

Es war ein ganz schön voller Tag, an dem ich nach Lippoldsberg in die Klosterkirche wollte. Nur noch schnell etwas im Veranstaltungsplan gucken und dann wieder weiter. Manches musste an diesem Tag noch bewältigt werden.

Und dann - auch das noch, die Eingangstür vom Kirchgarten aus war verschlossen. Ich dachte: „Jetzt ein Umweg. Muss das sein?“.

Und dann öffnete ich die Tür zum Westwerk und trat aus der Wärme in die Kühle der Kirche. Sanfte Orgelklänge begrüßten mich. Ich konnte meine Schritte verlangsamen, hören und schauen.

Ich lief langsam durch die Kirche nach vorn. Der Zeitdruck und die Fragen des Alltags waren nicht verschwunden, aber sie erhielten einen anderen Stellenwert. Ich konnte ihnen nachgehen, ohne gehetzt zu sein.

Am Altar schaute ich in die Bibel. Ein Stück aus Jesaja im 9. Kapitel: „Er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.“ Es sind Worte aus dem Jesaja-Buch, die den großen Gott beschreiben.

„Wer ist Gott für mich?“, fragte ich mich. Auch als Christ, der sich beruflich mit den Fragen des Glaubens beschäftigt, tut es gut, dies zu bedenken.

Ich darf einen Gott kennen, der mir nahe ist. Oft meine ich, wenig davon zu spüren. Aber als ich in die Kirche nach Lippoldsberg kam, wurde es mir wieder bewusst. Gott ist uns nicht fern. Er lässt uns nicht mit unseren Problemen allein. Er geht mit.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie das erleben können in den nächsten Tagen und Wochen.

Dann, wenn wir froh und dankbar das Erntedankfest oder Jubel-konfirmationen feiern, aber auch dann, wenn die Tage dunkler werden und wir Gottesdienste feiern, bei denen wir an liebe Angehörige denken, wünsche ich Ihnen, dass Sie den lebendigen Gott in Ihrem Leben er-leben können.

Jonathan Bergau


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