Harfenfest Samstag 19.09.2026 19.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg Von Skandinavien nach Südamerika Ein Harfenfestival ist immer auch eine kleine Weltreise, denn Harfen in unterschiedlicher Gestalt gibt es fast in allen Kulturen. Petra Kleine-Huxel (Harfe) & Rolf Brüggemann (Flöten) stellen die irische Harfe als ideales Instrument für meditative Klängen vor, die vereint mit sanften Tönen der Quer- und Bambusflöte die Seele umschmeicheln. Sören Wendt lässt in skandinavischen Liedern die Ruhe der Landschaft lebendig werden und öffnet einen "Ausblick gen Norden", wo auch gerne fröhlich getanzt wird. Burghard Stimpel bringt südamerikanische Rhythmen und energievolle Melodien aus aller Welt sowie eigene Kompositionen zu Gehör.
Eintritt: 18 € / erm. 15 €
Der gute Gedanke
Wochenspruch
15. S. n. Trinitatis Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch. | 1. Petrus 5,7 Andacht lesen
14. S. n. Trinitatis Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. | Psalm 103,2 Andacht lesen
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:
Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.
Zu den traurigen Tagen im November gehört auch die Erinnerung an die Reichspogromnacht, die 1938 deutschlandweit stattfand. Ein Ereignis, das wie kaum ein anderes offenbart, wie politisch geschürter Hass irgendwann in offene Gewalt umschlagen kann. In diesem Jahr nehmen wir das Gedenken an die leider auch wieder aktuelle Geschichte des Fremdenhasses auf mit einer Lesung, die am Sonntag, den 30. Oktober in der Winterkirche Lippoldsberg stattfindet.
Die Volksbühne Bad Emstal hat den Briefroman „Adressat unbekannt“ von Kathrine Kressmann Taylor als szenische Lesung für zwei Personen inszeniert und gastiert damit am 30. Oktober bei uns im Wesertal. Dirk Kraft und Lothar Neumann stellen den fiktiven Schriftwechsel zweier Freunde vor: zwischen dem amerikanischen Juden Max Eisenstein und dem Deutschen Martin Schulze. In der Entwicklung des Schriftverkehrs gibt die Autorin psychologische Einblicke in die schleichende Entwicklung, die unter dem Einfluss menschenverachtender Ideologie die beiden Freunde entfremdet, bis der Dialog schließlich abreißt.
Ein leises Stück über den Nationalsozialismus, aber gerade durch die leisen Töne wird nachvollziehbar, wie sich allmählich Schritt für Schritt eine dann unfassbare Eskalation der Gewalt vorbereitet. Die Lesung versteht sich als Beitrag zur Initiative „Wesertal ist bunt“.
Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten der Volksbühne Bad Emstal sind willkommen. Um der räumlichen Planbarkeit willen, bitten wir sie Ihre Teilnahme vorab beim Kirchenbüro anzumelden: Tel.: 0175–9070063