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Gottesdienste

Mittwoch 28.10.2026
09:30 AHZ Lippoldsberg
10:45 Klinikkapelle Lippoldsberg

Freitag 30.10.2026
18:00 Lippoldsberg (Abendgebet)

Sonntag 01.11.2026
22. S. n. Trinitatis

09:30 Oedelsheim
09:30 Vernawahlshausen
10:30 Veckerhagen
10:45 Heisebeck
11:00 Lippoldsberg

Online-Angebote

Kurzandacht zum 21. S.n. Trinitatis
(25.10.2026)
Pfarrerin Elke Herich-Schrader

Brücke zum Nachbarn

Herbst 2026 | Archiv

Kulturelles

Naturbilder
Samstag 07.11.2026 19.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg
Duo Melange

Thomas Laukel spielt meisterlich auf dem selten zu hörenden Instrument "Marimbaphon", Almut Unger fügt die variationsreichen Klänge verschiedener Flöten hinzu. Ihre Musik malt sanfte BIlder in die Seele mit "Lyrischen Stücken" von Edvard Grieg, die die norwegische Heimat des Komponisten klangmalerisch beschreiben. Sie werden der spannenden Originalkomposition "Fantasies of Natural Origin" für Flöte und Marimba des Amerikaners David Gillingham gegenübergestellt und durch weitere Kompositionen ergänzt. Beide Musiker sind im Raum Leipzig beheimatet, konzertieren aber in ganz Deutschland.

Eintritt: 18 € / erm. 15 €

Der gute Gedanke

Wochenspruch

21. S.n. Trinitatis
Lass Dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem | Römer 12,21
Andacht lesen

20. S.n. Trinitatis
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. | Micha 6,8
Andacht lesen


Collage: Glocke und Kerze
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:

Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.

Pfarramt Lippoldsberg
Pfarramt Oedelsheim

Tageslosung

Dienstag, 27.10.2026
Steh auf, Gott, richte die Erde, denn dein Eigentum sind die Nationen alle.
Psalm 82,8
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeinde

Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

(Offenbarung 21,5)

KONFIS im Ev. Gesamtverband Oberweser

Konfirmation - Sinn und Bedeutung - Einführung

"Schutz und Schirm vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten..."

Ein Zwischenruf zur Konfirmation - nicht nur für Eltern
(Pfarrer Thomas Schrader)

1. Einführung
2. Geschichte der Konfirmation
3. Passageritus
4. Inhaltliche Füllung
5. Glaubensfragen


An den Sonntagen nach Ostern werden in den evangelischen Kirchen zahlreiche Jugendliche den Konfirmationssegen empfangen. In einigen römisch katholischen Kirchengemeinden - dort sind meist mehrere Jahrgänge zusammengefasst - spendet der Weihbischof das Sakrament der Firmung.

Viele werden sich noch zurückerinnern an die Aufregung vor dem Prüfungsgottesdienst in der knackvollen Kirche und an die feuchten Hände beim Abendmahl am Konfirmationstag.


Gefeiert wurde bis weit in die 70iger Jahre hinein selbstverständlich zu Hause. Zimmer wurden ausgeräumt, Stühle und Tische in der Nachbarschaft zusammengeborgt, Tage vorher gebacken; eine Kochfrau garnierte die Schweine- und Rinderbraten auf Emailleplatten...

Geschenke gab es auch damals schon reichlich. Die Maßstäbe, nach denen sich eine solche Feier der 70iger Jahre richtete, sind bis heute gleich geblieben. Der finanzielle Aufwand ist zwar gegenwärtig scheinbar höher, aber gemessen am Einkommen und dem in den Familien verfügbaren Geld hat sich die Relation kaum geändert, das zeigt eine Untersuchung aus 2003.


So richten auch dieses Jahr viele Familien ein großes Fest aus und lassen sich die Konfirmationsfeier einiges kosten. Eltern, Paten und Verwandte greifen tief in die Tasche, und diejenigen Konfirmanden, deren Familien nicht gerade auf der Verliererseite unserer Gesellschaft stehen, können nach der Konfirmation ein paar tausend Mark aufs Sparbuch bringen - ach nein, heute zahlt man ja eher in Investmentfonds ein oder bekommt ein kleines Aktienpaket. Und am Abend können sich die Konfirmierten dann per Handy oder per e-Mail den neuesten Stand der privaten Geschenke - Börse durchgeben.

So feiert und schenkt man halt in unserer reichen Gesellschaft. Die Art, in der das geschieht, ist ein Spiegel, der vor allem die Einstellungen der Eltern und Großelterngeneration reflektiert, das müssen sich all diejenigen klarmachen, die vorschnell die moralische Keule schwingen und den Konsumrausch dieser Feste geißeln und doch den (im Vergleich zu den Jugendlichen) viel größeren Anteil daran haben, dass wir so feiern und nicht anders.


Ich habe zunächst nur einen Blick auf den äußeren Rahmen dieser Feste geworfen. Natürlich will die Konfirmation mehr als feiern und schenken. Mit ihr verbindet sich eine inhaltliche Füllung, die manchmal sogar im Kontrast zur Art der Feier steht.


2. Kapitel - Geschichte der Konfirmation

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