Tageslosung

Dienstag, 17.09.2019
Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not!
Jeremia 2,28
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Gottesdienste

Freitag 20.09.2019
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)

Samstag 21.09.2019
10:00 Klinik Lippoldsberg
11:00 AHZ Lippoldsberg

Sonntag 22.09.2019
KIRCHENVORSTANDS-
WAHLEN

18:30 Arenborn
18:00 Gewissenruh
11:00 Gieselwerder
13:30 Gottstreu
10:00 Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
14:00 Oedelsheim
11:00 Vernawahlshausen

Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Herbst 2019 | Archiv


Der gute Gedanke
im Herbst

Ernte-Dank - Gott sei Dank


Jubiläumsfeier: 25 Jahre Kita Heisebeck
Programm
- kleiner Imbiss zum Beginn
- 13 Uhr: Andacht in der Kirche
- Popkorn-Maschine
- Farbspiele und Kinderschminken
- Schatzsuche
- Flohmarkt
- 17 Uhr in der Kirche:
Theater der Nacht spielt „Das Märchen vom Silbermond“ in der Kirche
Bauchladentheater mit Handpuppen: Frau Mond sammelt in ihrem "Bauch" Geschichten. In der letzten Nacht hat Frau Mond in einen Schlossgarten hineingeschaut. Die Prinzessin, die dort wohnte, hatte einen Wunsch. Und wenn eine Prinzessin sich etwas wünscht, so muss man ihr diesen Wunsch erfüllen! Eigentlich kein Problem, denn ihr Vater ist ja König: Die Weisen des Landes stehen ihm zur Seite und seine Schätze sind fast unerschöpflich. Was ist aber, wenn sie den Mond haben will? Eintritt: Kinder 3 €, Erwachsene 5 €



Logo 1000 Jahre Reinhardswald
Seine Bäume gehören zu uns wie die Glocken in unsere Kirchen

Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!

( Psalm 34,15 )

KONFIS im Ev. Gesamtverband Oberweser

Konfirmation - Sinn und Bedeutung - Passageritus

"Schutz und Schirm vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten..."

Ein Zwischenruf zur Konfirmation - nicht nur für Eltern
(Pfarrer Thomas Schrader)

1. Einführung
2. Geschichte der Konfirmation
3. Passageritus
4. Inhaltliche Füllung
5. Glaubensfragen


Bei der Konfirmation geht es (natürlich) nicht nur um die Fragen des Glaubens. Sie ist überlagert von etlichen anderen Elementen. Diese Feier, die nicht zufällig im 15. Lebensjahr der KonfirmandInnen liegt, ist zugleich ein "Passageritus", ein Ritus, der einen Übergang gestaltet, wie er in vielen Kulturen vorkommt.

Diese "Passage" geschieht in der Zeit, in der die Kinder oder Jugendlichen aus allen Knopflöchern pubertieren, also Schritte in Richtung Erwachsenenleben gehen, deren Mühen, Auseinandersetzungen, Verunsicherungen, aber auch schönen Seiten sicher vielen von Ihnen noch im Gedächtnis sind.


Nach der Konfirmation beginnen die "ersten Freiheiten" - na ja, bei manchen sind das nicht mehr die ersten, aber das sei jetzt egal.


Doch auch wenn heute für die Studierenden das Ende der Schulbank hierzulande erst mit 30 Jahren in Sicht kommt - der Soziologe Ulrich Beck spricht von der "ins frühe Greisenalter verlängerte(n) Jugend" - die Konfirmation ist nach wie vor ein Passage- oder ein Initiationsritus in die "Welt der Jugendlichen", der nach Deutung und Füllung verlangt.

So gesehen erfüllt die Konfirmation die gleiche Funktion wie andere Riten, genannt seien hier z.B. die jüdische Bar-Mizwa, oder die Initiationsriten mancher afrikanischer oder südamerikanischer Völker, in denen Mutproben und Jagden bestanden werden mussten.


Im säkularen Bereich erfüllt z.B. die Jugendweihe, wie sie in der DDR aus politischen Gründen als bevorzugter Ersatz für die kirchliche Konfirmation gefeiert wurde, diese Funktion. Dass die Jugendweihe auch heute in den "neuen Bundesländern" Bestand hat und weitaus häufiger gefeiert wird als die Konfirmation, zeigt sehr deutlich, wie schlecht die christlichen Kirchen dort nach der Wende haben Fuß fassen können. Die Entwicklung ist aber auch ein Indiz dafür, dass die Funktion des Rituals weit stärker im Vordergrund steht als dessen inhaltliche Füllung.


4. Kapitel - Inhaltliche Füllung


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