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Gottesdienste

Sonntag 14.06. 2. S. n. Trinitatis
09:30 Vernawahlshausen
10:00 Oedelsheim (Sporthalle)
10:30 Vaake
10:45 Heisebeck
11:00 Lippoldsberg (Meditation)

Mittwoch 17.06.2026
10:45 Klinikkapelle Lippoldsberg

Freitag 19.06.2026
18:00 Lippoldsberg (Abendgebet)

Samstag 20.06.2026
11:00 AHZ Lippoldsberg
11:00 Oedelsheim (Taufe)



Online-Angebote

Kurzandacht zum 2. S. n. Trinitatis
(14.06.2026)
Pfarrerin und Klinikseelsorgerin Elke Herich-Schrader

Brücke zum Nachbarn

Sommer 2026 | Archiv

Kulturelles

Das etwas andere Chorkonzert
Sonntag 14.06.2026 18.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg
Trend Singers

Viele Stimmen und ein großer Klang, das sind die Trend Singers. Sie freuen sich, nach vielen Jahren wieder ein Konzert in der Klosterkirche geben zu dürfen. Geboten wird ein kontrastreiches Programm aus Rock, Pop, Oldie und Filmmusik. Seien Sie dabei, wenn auch das Publikum an den musikalischen Klängen in der außergewöhnlichen Akustik mitwirkt, swingt, klatscht, singt und die gute Laune Funken sprüht. Denn genau das passiert bei den Konzerten mit den Trend Singers aus Trendelburg, wenn sie ihr musikalisches Feuerwerk entzünden. Zusätzlich ist auch das Saxophonquintett Sax5 mit an Bord.

Eintritt: R. 1-5 = 22 €
R. 6-10 = 18 €
R. 11-15 = 14 €
R. 16-18 = 8 €
(Vorbestellung unter info@klosterkirche.de oder 0175 9070063)

Der gute Gedanke

Wochenspruch

2. S. n. Trinitatis
Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. | Matthäus 11,28
Andacht lesen

1. S. n. Trinitatis
Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. | Lk 10, 16a
Andacht lesen


Collage: Glocke und Kerze
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:

Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.

Pfarramt Lippoldsberg
Pfarramt Oedelsheim

Tageslosung

Sonntag, 14.06.2026
Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin.
Jeremia 24,7
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeinde

Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

(Offenbarung 21,5)

Gewissenruh - Waldenserkirche


Waldenserkirche Gewissenruh

So klein die Kirche in Gewissenruh ist, liegt in ihr doch die Identität des kleinen Ortes begründet.


Die Kirche und das Dorf

Einweihungs-Inschrift über dem Portal
Einweihungs-Inschrift
über dem Portal

Das Dorf Gewissenruh ist eine Waldensergründung aus dem 18. Jahrhundert. Es waren Religionsflüchtlinge, die - zusammen mit den Hugenotten vertrieben - vom Hessischen Landgraf Carl 1722 hier angesiedelt wurden.

Die sprechenden Ortsnamen Gewissenruh und Gottstreu (Gott ist treu) zeugen noch davon, dass die Glaubensvertriebenen sich damals als von Gott in ein freies Land geführt erlebt haben.

Die Tradition der Waldenser reicht sehr weit zurück bis ins Mittelalter. Im 12. Jahrhundert - zu der Zeit als in Lippoldsberg die mächtige Klosterkirche gebaut wurde - begann im südfranzösischen Lyon der Kaufmann Waldes, seinen Besitz an die Armen zu verteilen und als Wanderprediger umherzuziehen.

Er war nicht der einzige, der sich damals aufmachte, um dem Vorbild Jesu in radikaler Weise nachzufolgen. Auch der aus Norditalien stammende Franz von Assisi gehörte zu den Gestalten, die auf beeindruckende Weise versuchten, christliche Ideale im eigenen Leben umzusetzen.

Waldensergründer Petrus Waldes
Waldensergründer
Petrus Waldes

Aber während es den Franziskanern gelang, die Verbindung mit der Kirche zu halten, wurden die Waldenser zusammen mit anderen Armutsbewegungen verketzert. Ihr Versuch, ohne die Vermittlung von Priestern ihre Orientierung direkt aus der Bibel zu beziehen, stellte das Machtgefüge der mittelalterlichen Kirche zu sehr in Frage. Der Reformator Waldes, dem bald der Apostelname Pierre (Petrus) beigegeben wurde, war seiner Zeit schlicht ein paar Jahrhunderte voraus.

Altar und Kanzel der Waldenserkirche Gewissenruh
Waldenserkirche
Gewissenruh

Etliche Waldenser überlebten die Inquisition in den unzugänglichen pietmontesischen Alpen, bis sie Jahrhunderte später im Zuge der Gegenreformation auch von dort vertrieben wurden. Einige verstreute Familien fanden schließlich hier an der Oberweser eine neue Heimat.

Mehr über die Waldenserbewegung »»

Die Waldenserkirche in Bildern »»

Homepage der Deutschen Waldenservereinigung »»


Waldensermuseum Gottstreu

Wahrzeichen der Waldenser

Einblicke in die Geschichte der beiden "Franzosendörfer" Gewissenruh und Gottstreu bietet das Waldensermuseum, das im ehemaligen Schulhaus von Gottstreu untergebracht ist. Es dokumentiert die Odyssee der Ortsgründer auf ihrem Weg vom Val Cluson (Cottische Alpen) bis an die Oberweser.

Adresse des Waldensermuseums:
Waldenser Str. 1, 34399 Oberweser-Gottstreu

Öffnungszeiten:
Mai - September: Sonntags 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
oder nach Vereinbarung (Tel.: 05544 - 912159 und 05574 - 405)


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